Zum Todestag von Milton Friedman
Freitag, 16. November 2007 um 00:00 Uhr
Am 1. Todestag von Milton Friedman (1912-2006) sei an die intellektuelle Kraft der Freiheit erinnert. Der Wirtschaftsprofessor, Nobelpreisträger und Leuchtturm der Chicagoer Schule hat uns ein überwältiges Erbe an libertärem und staatskritischem Denken hinterlassen, das den Horizont derjenigen ‚Neoliberalen’, die sich gerne auf ihn berufen, weit übersteigt.
„Die Lösung einer Regierung für ein Problem ist normalerweise so schlimm wie das Problem“.
In manchen Fällen eben auch deutlich schlimmer. Wer meint, Rauchen, Trinken, Essen und Musik in der Gastronomie müssten reguliert werden, dem rufen wir mit Friedman, dem großem Kämpfer für die Wahlfreiheit, entgegen:
„Eine Hauptquelle der Ablehnung einer freien Wirtschaft ist, dass sie Menschen das gibt, was sie wollen, anstatt dessen, was eine bestimmte Gruppe glaubt, dass sie es wollen sollten. Den meisten Argumenten gegen den freien Markt liegt mangelnder Glaube an die Freiheit selbst zugrunde.“
Der überzeugte und überzeugende Gegner der Drogenprohibition sagt grundsätzlich:
“Es ist einer der größten Fehler, politische Entscheidungen und staatliche Programme an ihrer Absichten zu messen statt an ihren Resultaten.“
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Das gilt auch für jene Politiker, die Gesundheitswahn und Herrschsucht mit vermeintlich hehren Zielen bemänteln wollen.
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