Umsatzrückgang in britischen Pubs nach Einführung des Rauchverbots
Montag, 17. September 2007 um 00:00 Uhr
Aus dem Blog 'Gastgewerbe Gedankensplitter':
In England wurde am 1. Juli 2007 ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie eingeführt. Oftmals erzählen die deutschen Apologeten eines Rauchverbots von steigenden Umsätzen. In einem Leserbrief an die "Daily Telegraph" berichtet Tony Blows, The Dog Inn, Ewyas Harold, Herefordshire, von seinen ganz anderen Erfahrungen.
Die Regierung habe erzählt, die Nichtraucher würden in hellen Scharen die Gaststätten stürmen und die Umsätze steigen. Aber irgendjemand habe wohl vergessen, das den Nichtrauchern auszurichten. Die Regierung habe erzählt, 70% der Bevölkerung wolle rauchtfreie Kneipen, was Gastronomen immer schon merkwürdig vorgekommen sei, denn 80% ihrer Gäste rauchen. Der Umsatz im durchschnittlichen Pub sei seit dem 1. Juli um 22 Prozent gefallen.
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