Unter freiem Himmel: Schutz vor Passivrauchen oder faktisches Rauchverbot
Sonntag, 05. Februar 2006 um 00:00 Uhr
topal schreibt "Es war ja zu erwarten. Und wer bisher geglaubt hat, es ginge Anti-Tabak-Organisationen und Politikern um den Schutz vor dem Passivrauch, muss sich eines Besseren belehren lassen. Die Antis zeigen ihr wahres Gesicht.In vielen Staaten der USA gilt schon ein Rauchverbot innerhalb von 25 Fuss von jeglicher Gebäudeöffnung (Fenster, Türe, Lüftung). Der Kampfruf der Antis "Drinnen atmen, draussen rauchen" wird damit ad absurdum geführt. Vor einem Restaurant oder einer Bar kann damit auch nicht mehr geraucht werden, jeder Gastwirt würde es mit Schrecken sehen, wenn die Gäste mit Kaffeetassen, Wein- und Biergläsern um die Ecke verschwinden, um ihre Zigarette zu rauchen. Es stellt sich die Frage, weshalb ich mich überhaupt mit meinen Freunden in einer Bar treffen soll, wenn ich doch die meiste Zeit draussen verbringe. Das Bier in der Dose vom Supermarkt ist billiger ... Aber es kommt noch schlimmer: Del Mar (California) will jetzt das Rauchen in den Strassen der Stadt verbieten! Dies, nachdem bereits ein Rauchverbot an Stränden und in Parks beschlossen wurde - einstimmig und ohne Opposition seitens der Bevölkerung. Wo sind die Raucher, die sich dagegen wehren? (In Kalifornien rauchen trotz extremer Einschränkungen immer noch etwa 20% der Bevölkerung, eine Zahl die in den letzten Jahren konstant blieb) Wer wählt die Politiker? Wer sagt den Politikern, dass sie sich um die wichtigen Geschäfte kümmern sollen? "
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