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Rauchverbot weltweit: Blick nach Norden

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Nehmen wir uns heute ein wenig Zeit und werfen einen Blick auf unseren nördlichen Nachbarn: In Dänemark hat sich Søren Højbjerg der Herkulesaufgabe angenommen, auf die Widersprüche und Unzulänglichkeiten der Tabakkontrolle hinzuweisen. Anhand eines kürzlich erschienen Zeitungsartikels gibt er einen Überblick darüber, was den Dänen in den kommenden Jahren droht.

Eine führende dänische Tageszeitung widmete der Zukunft der Tabakkontrolle am 28. August eine ganze Seite. Der Hauptbefürworter von Tabakkontrolle, die Dänische Krebsgesellschaft, erhielt freien Zugang zu der Zeitung – durch den Journalisten Lars Henrik Aagaard, dar sich selbst als zukünftigen Nichtraucher bezeichnet! Irgendwie scheint er eine masochistische Ader zu haben, indem er sich selbst den Wölfen zum Fraß vorwirft.

 Die Highlights des Artikels:

-         Die „Experten“ der Dänischen Krebsgesellschaft schätzen, daß in 25 Jahren der „harte Kern“ der Tabakraucher der Gleiche sein wird wie der heutige „harte Kern“ der Cannabisraucher.

-         Raucher werden durch Gruppenzwang dazu gebracht werden, mit dem Rauchen aufzuhören.

-         Die „Experten“ behaupten, daß sie nicht glauben, daß Tabakrauchen illegal gemacht wird.

-         Die „Experten“ glauben, daß ein „Giftmonopol“ geschaffen wird, damit die wenigen nervigen Raucher stark regulierte und obszön besteuerte Tabakprodukte dort kaufen müssen. Um von so einem „Monopol“ kaufen zu können, müßte man sich zunächst registrieren lassen.

-         Die „Experten“ behaupten, daß die Verunglimpfung von Rauchern erst in den Kinderschuhen steckt. Mehr Verunglimpfung, Haß und Dämonisierung werden folgen, verkünden sie selbstsicher.

-         Die Dänische Krebsgesellschaft behauptet, daß der erste große „Fortschritt“ die Einführung eines Rauchverbots an „öffentlichen“ Plätzen sei (die offensichtlich ebenso „private“ Plätze mit einschließen).

-         Ein totales Rauchverbot wird in privaten Wohnungen eingeführt, in denen Krankenschwestern, Pfleger usw. arbeiten.

-         Tabakpreise werden von heutigen Standards aus verdoppelt oder verdreifacht (Eine Schachtel von 20 Zigaretten kostet bereits heute durch hohe Steuern etwa vier Euro. Die Krebsgesellschaft will diese Preise auf bis zu 12 Euro erhöhen!)

-         Ein Verbot von „süchtigmachenden“ Zusätzen in Zigaretten soll eingeführt werden.

-         Eine „Bitte“, daß Raucher in Filmen nicht als „Helden“ dargestellt werden sollen. Die „Experten“ beziehen sich auf eine dänische Fernsehserie mit einem rauchenden Helden. Diese Serie hat sogar einen Preis in den USA gewonnen!

 Dies ist der Trend in großen Teilen der westlichen Welt, und dieser Trend wird auch nach Dänemark kommen, behauptet die Krebsgesellschaft, da die Toleranz gegenüber Rauchern abnimmt und mehr Verbote akzeptiert werden.

Eine Ärztin namens Inge Haunstrup Clemmensen, die seit vier Jahrzehnten gegen den Tabak kämpft, verfällt in pure Heuchelei, wenn sie sagt: „Es ist keine Entwicklung, die ich begrüße, aber ich höre von mehr und mehr Ex-Rauchern, die anfangen, auf Raucher herabzusehen….“ Natürlich begrüßt Inge Hunstrup Clemmensen dies – denn sie ist aktiv daran beteiligt, diese Entwicklung herbeizuführen!

[…]

Die interessanteste Information in diesem Artikel ist zweifellos die Enthüllung, daß die Dänische Krebsgesellschaft das Ziel hat, spätestens 2007 weitergehende Rauchverbote in Dänemark einzuführen.

Es bleibt also wenig mehr als ein Jahr für freiheitsliebende Menschen in Dänemark, um solche Versuche abzuwehren, wenn die Krebsgesellschaft an ihren Zielen festhält.

Vielleicht bleibt auch etwas mehr Zeit übrig. Ich tippe eher auf 2008.

Die Flagge der Freiheit weht immer noch über dem kleinen Königreich Dänemark, aber die Anti-Tabak-Advokaten geben ihr Bestes, um dies zu untergraben. Die Zeit wird zeigen, ob sie damit Erfolg haben.

Artikel im englischen Original

Søren Højbjergs Kolumne bei FORCES International

Søren Højbjergs Website Røg (dänisch)

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