Donnerstag, 14. Dezember 2006 um 00:00 Uhr
Eines der Hauptargumente der Befürworter von Rauchverboten sind mögliche Beeinträchtigungen der Herz-Kreislauffunktionen bei Passivrauchern. Sowohl In den Medien als auch in behördlichen Mitteilungen sind Katastrophenmeldungen dazu zu lesen, wie z. B.:
Allen diesen Aussagen sind die magischen "30 Minuten" gemeinsam, ein Hinweis darauf, dass es sich um einen Lawineneffekt handelt, der mit grosser Wahrscheinlichkeit von den radikalsten Anti-Tabakorganisationen ASH.org (Banzhaf) und ANR.org (Glantz) losgetreten wurde.
Es gibt auch Varianten solcher Schreckensmeldungen, die von wenigen Sekunden Passivrauchexposition ausgehen, was als Rechtfertigung genommen wurde, um auch das Rauchen im Freien zu verbieten.
Eine neue Studie berichtet, dass der koronare Blutfluss bei Rauchern nicht vermindert ist, umso weniger natürlich bei Passivrauchern.
Die Studie untersuchte den Blutfluss in den Herzkranzgefässen von 14 jungen, gesunden Rauchern und 12 gleichaltrigen Nichtrauchern. Es wurden keine signifikanten Unterschiede im Blutfluss ziwschen den Rauchern und den Nichtrauchern gemessen. Die Forscher fanden bei den Rauchern eine verminderte Kapazität zur Vasodilatation, vermutlich verursacht durch endiothelische Dysfunktion. Bemerkenswert ist, dass die endiothelische Dysfunktion innerhalb eines Monats nach einem Rauchstopp völlig verschwand.
Damit wird auch die Mär von chronischen Herz-Kreislaufschäden bei Nichtrauchern entkräftet.
Bemerkenswert auch, dass eine andere Studie die endotheliale Dysfunktion auch nach der Einnahme einer üppigen Mahlzeit feststellte. Die Dysfunktion verschwand wenige Stunden nach der Mahlzeit wieder. Die Einnahme von Vitamin C vor (oder während?) der Mahlzeit verhinderte die endotheliale Dysfunktion vollständig.